Was ist das Coronavirus?

Die durch Coronaviren ausgelösten Lungenerkrankungen werden Covid-19 (abgekürzt aus dem Englischen: Corona Virus Disease 2019) genannt. Die Namensgebung Sars-CoV-2 bezieht sich auf die enge Verwandtschaft mit dem Sars-CoV, der schon im Jahr 2002/2003 ausgebrochen ist. Laut Robert Koch Institut konnten schon 1960 Coronaviren nachgewiesen werden. Diese Viren können sowohl Menschen, als auch Tiere befallen. Beim Menschen können sieben Vertreter der Coronaviren Atemwegserkrankungen verursachen. Dabei können von milden Symptomen bis über schwere Verläufe oder sogar potenziell tödliche Verläufe (Sars-CoV) auftreten. Sars-CoV-2 eingerechnet gibt es drei Vertreter mit schweren Symptomen.

Woher kommt das neuartige Coronavirus?

Erstmals entdeckt wurde das Virus beim Menschen Mitte November in der chinesischen Stadt Wuhan auf einem Wildtier Markt. Der genaue Wirt ist noch unbekannt. Covid-19 wurde erstmals Februar 2020 diagnostiziert (ebenfalls Wuhan).

Wie breitet sich das Virus aus?

Die Viren breiten sich über die Tröpfcheninfektion aus. Aufgrund der Globalisierung erreichte der Virus schnell andere Länder und Kontinente. Als stark betroffen gelten vor allem in Europa Italien und Spanien.

Was sind die Symptome?

Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gehören zu den Symptomen Fieber, trockener Husten, Abgeschlagenheit, Atemproblemen, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelforst.

Wer gehört zur Risikogruppe?

Das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs steigt ab dem 50. bis 60. Lebensjahr mit dem Alter an, weil das Immunsystem weniger gut auf Infektionen reagiert. Menschen mit einer Grunderkrankung, wie z. B. Herzkreislaufproblemen, Diabetes oder Atemwegserkrankungen haben unabhängig vom Alter ein höheres Risiko. Zudem steigt das Risiko, wenn eine Multimorbidität vorliegt, also mehrere Grunderkrankungen oder ein höheres Alter und eine Grunderkrankung vorliegen. Ein erhöhtes Risiko liegt ebenfalls vor, wenn Immunsuppressiva eingenommen werden, welche das Immunsystem schwächen. Hinzu kommen Patienten mit einer Immunschwäche auf Grund von Erkrankungen.

Quellen: